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Einfacher Biskuitteig: Das beste Grundrezept

Mein einfacher Biskuitteig ist unglaublich vielseitig und schnell gemacht - ideal für schnelle Kuchen oder beeindruckende Torten. Mit meiner Anleitung gelingt dir ein perfekter, luftiger Biskuitboden ohne Schnickschnack. Außerdem bekommst du viele Tipps damit nichts schiefgeht und einen praktischen Backformen-Umrechner.
Titelbild Einfaches Grundrezept für Biskuitteig

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Affiliate-Links

Fluffiger Biskuitteig – ideal für alle, die wenig Zeit und hohe Ansprüche haben … egal ob schneller Nachmittagskuchen oder beeindruckende Torten. Biskuit-Teig ist für mich quasi der König unter den Kuchenteigen. Biskuitboden ist optimal für belegte Obstkuchen, er bildet das Kernstück mehrstöckiger Torten und ohne Biskuit keine feine Biskuitrolle.

Aber dieser Backklassiker hat seine Tücken! Mit meiner einfachen Anleitung zeige ich dir, wie du in wenigen Schritten einen perfekten Biskuitboden hinbekommst – leicht, fluffig und einfach lecker.

Biskuit-Teig. zwei unterschiedliche Methoden

Bevor du mit dem Backen loslegst, musst du dich entscheiden, wie du deinen Biskuit-Teig zubereiten willst: mit ganzen Eiern und heißem Wasser oder mit getrennten Eiern und steif geschlagenem Eischnee. Welche Methode du wählst, ist reine Geschmackssache und irgendwie auch eine kleine Glaubensfrage unter Bäckern.

Die Methode mit ganzen Eiern und heißem Wasser macht den Biskuit besonders locker und voluminös. Diese Variante ist super, wenn du eine Küchenmaschine hast, denn die kann problemlos das nötige Volumen in die Masse schlagen – perfekt für Anfänger.

Die Zubereitung mit getrennten Eiern und Eischnee führt dagegen zu einem etwas festeren Biskuitboden. Diese Methode ist besonders praktisch, wenn du nur einen Handmixer zur Hand hast, da sie weniger Volumen braucht, um stabil zu bleiben.

Am Ende hängt die Wahl davon ab, was du lieber magst und welche Geräte du zur Verfügung hast. Beide Methoden haben ihre Vorteile und mit etwas Übung zauberst du damit immer einen perfekten Biskuitboden.

Das sind die Zutaten für das Biskuitteig Grundrezept

Die Zutaten sind für beide Teigvarianten, bis auf das heiße Wasser gleich. 

  • 3 Eier Größe M
  • 70g Weizenmehl Typ 405
  • 30g Speisestärke
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 90g feinen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • optinal 1 Esslöffel Vanillezucker

für den Teig mit ganzen Eiern füge ich noch 3 Esslöffel heißes Wasser hinzu.

Zutaten für einen Biskuitboden

Schneller Biskuitboden – Rezept mit Schritt-für-Schritt-Anleitung

Biskuitteig ist die perfekte Basis für viele leckere Kuchen und Torten. Mit dieser einfachen Anleitung gelingt dir ein luftiger und köstlicher Biskuitboden garantiert. Alles, was du brauchst, sind ein paar grundlegende Zutaten und ein bisschen Geduld. Los geht’s!

Biskuitboden backen – die Vorbereitung

Der perfekte Biskuitteig beginnt mit einer richtig luftigen Masse. Damit das klappt, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Also, denkt daran, die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen!

Wichtig: Fette die Backform nicht ein, sonst geht der Biskuitteig nicht richtig auf und fällt zusammen. Lege stattdessen nur den Boden der Form mit Backpapier aus.
Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Verwende bitte Ober-/Unter-Hitze, da Umluft den Biskuit-Boden beim Backen zu sehr austrocknet. 

Biskuitteig rühren – die Zubereitung

Für die Zubereitung von Biskuitteig mit getrennten Eiern ist es wichtig, dass der Eischnee perfekt gelingt. Trenne die Eier sorgfältig und stelle sicher, dass Schüssel und Rührbesen fettfrei sind, damit das Eiweiß auch steif wird. Das Eiklar am besten mit dem Handrührgerät steif schlagen. Der Eischnee ist dann perfekt, wenn er Spitzen bildet und man die Schüssel theoretisch auf den Kopf stellen könnte, ohne dass etwas herausfällt.

Wenn du, so wie ich ganze Eier verwendest, werden diese zusammen mit dem Zucker und dem heißen Wasser so lange geschlagen, bis die Masse richtig hell und schaumig ist. Schlage die Eier ca. 8 bis 10 Minuten bis sich die Masse ungefähr verdreifacht hat.

In der Zwischenzeit vermengst du Mehl, Stärke und Backpulver in einer separaten Schüssel und siebst das Ganze durch ein feines Sieb. Nun wird das Mehlgemisch langsam und in kleinen Portionen mit dem Schneebesen unter die Eimasse gehaben. 

Ein entscheidender Tipp
Die Mehlmischung nicht einfach unterrühren, sondern vorsichtig unterheben – und zwar schrittweise! Sonst drückst du die Luftbläschen aus der Eimasse raus, und der Teig wird nicht schön luftig.

3 Eier in einer Metallschüssel
Geschlagene ganze Eier für einen einfachen Biskuitboden

Meine Empfehlungen für dich

Ich habe mir vor 2 Jahren eine neue Küchenmaschine gekauft. Einfach weil die alte nicht mehr genug Kraft hatte, auch mal schwere Teige zu kneten. Ich habe es keinen Tag bereut. Ich habe nach einer Rührmaschine mit einer hohen Watt-Zahl gesucht und bin fündig geworten. Klasse Teil und aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken.

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Und für weniger Teig oder kleinere „Rührarbeiten“ habe ich noch ein Handrührgerät. Das ist auch superpraktisch, wenn es man schnell gehen soll.

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Biskuit-Boden backen

Backe den Biskutteig bei Ober-/Unterhitze – Umluft würde den Teig zu sehr austrocknen. Die ideale Temperatur hängt von der Menge des Teiges, bzw. der Größe der Backoform ab. Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser heize ich den Ofen auf 180°C vor und backe den Biskuit ca. 15 bis 20 Minuten. Bitte backe den Biskuit-Boden unbedingt im vorgeheizten Backofen, damit der Teig fluffig und locker wird und nicht am Boden „hängenbleibt“ und fest wird.

Der Biskuit-Boden ist fertig, wenn er sich trocken im Sinne von „nicht mehr feucht“ anfühlt, aber noch nicht zu hart ist. Öffne den Ofen nicht zu früh, sonst fällt der Teig zusammen! Mach auf jeden Fall eine Stäbchenprobe bevor du den Teig aus dem Ofen nimmst.

Wenn du einen hohen Boden schneiden willst, zum Beispiel für Torten, lass ihn gut auskühlen, bevor du ihn schneidest. Am besten verwendest du dafür ein großes, scharfes Messer, einen Faden oder einen speziellen Tortenteiler.

Bevor du den Kuchen aus der Form nimmst, muss er komplett abgekühlt sein. Bevor du den Springform-Ring öffnest, fahre mit einem Messer zwischen Teig und Springformrand entlang. Öffne nun den Ring und löse den Kuchen vorsichtig aus der Form. Jetzt kannst du den Kuchenboden nach deinen Wünschen weiterverarbeiten.

Sponge Cake in Backform, neben Backzutaten auf einer Arbeitsfläche.
Titelbild Einfaches Grundrezept für Biskuitteig

Das sind meine Lieblingsbackformen

Für gute Springformen gibt es ein paar Tipps, um perfekte Kuchen zu backen. Die Backformen sollten …

  • … robust sein und sich nicht zu schnell verbiegen.
  • … aus kratzunempfindlichen Material sein.
  • … einen Spannhebel aus Edelstahl haben.
  • … fruchtsäurebeständig sein.
  • … eine gute Wärmeleitfähigkeit aufweisen.

Formen aus Silikon halte ich persönlich für ungeeignet, da sie oft zu flexibel sind und der Teig somit beim Backen die Form verlieren kann.

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Varianten: Schokoladen-Biskuit und Wiener Masse

Es gibt wohl soviel Varianten an Biskuitböden wie es BäckerInnen gibt. Zwei möchte ich aber besonders hervorheben.

Die Wiener Masse (Wiener Boden)

Die sogenannte Wiener Masse ist besonders saftig und her fest, so dass sie sich perfekt für Torten eignet. Das Besondere daran ist das Aufschlagen der Eier über dem heißen Wasserbad und die Zugabe von flüssiger Butter zum Teig. 

Schokoladenbiskuit

Mit diesem Grundrezept kannst du auch supereasy einen schokoladigen Biskuit-Boden backen. Ersetze 20-30g des Mehls durch Kakao. Am besten eignet sich hier ungesüßter Back-Kakao

Weitere Variationen und Austausch-Zutaten

Das Grundrezept für den Tortenboden ist unglaublich vielseitig. Wer mag kann z.B. die Schale von einer halben Bio-Zitrone dazu geben oder gefriergetrocknete gemahlene Früchte für einen roten Teig. 

Auch Dinkelmehl lässt sich mit diesem Rezept sehr gut verbacken. Und Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit nehmen einfach gluten-freies Mehl im Austausch. 

Selbstverständlich kannst du den Biskuit auch vegan herstellen. Ein tolles Rezept dazu findest du auf dem wundervollen Blog von Bianca Zapatka: Veganer Biskuit

Typische Probleme beim Biskuit-Boden backen – Tipps und Tricks

Einen luftigen Biskuitboden zu backen ist manchmal gar nicht so einfach wie es scheint. Auch mir passiert es immer wieder, dass der Tortenboden misslingt. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Eventuell sind folgende Punkte schiefgegangen:

Der Biskuit-Teig geht nicht auf oder fällt gleich wieder zusammen

  • Die Ei-Zucker-Masse war nicht schaumig genug. Für die Methode All-in-one Methode, also bei der Verwendung von ganzen Eiern, muss die Masse hell und schaumig sein. Das dauert 8 bis 10 Minuten. Sind die Eier nicht schaumig genug, fällt der Teig wieder zusammen.
  • Das Mehl wurde untergerührt. Durch das Unterrühren werden die Luftbläschen der Ei-Zucker-Masse zerstört und der Teig geht nicht auf. Deshalb Mehl und Speisestärke vorher sieben und in kleineren Portionen mit einem Schneebesen vorsichtig in die Eiermasse einarbeiten.
  • Fett am Backform-Rand. Damit der Biskuit gelingt sollte nur der Boden der Springform gefettet sein, bzw. mit einem Backpapier ausgelegt. Wird der Rand eingefettet, findet der Teig beim Backen keinen Halt und rutscht ab und fällt zusammen sobald man die Backform aus dem Ofen holt.
  • Die Zeitspanne zwischen Teigherstellung und Backen war zu lang. Der Teig muss sofort nach der Fertigstellung ausgebacken werden.
  • Die Backofentüre wurde zu früh geöffnet. Öffne die Ofentüre erst kurz vor Ende der Backzeit für die Stäbchenprobe und auch nur dann, wenn du siehst, dass der Biskuit fast fertig ist.
  • Eventuell hat die Backtemperatur nicht gepasst. Damit das Rezept gelingt ist es ganz wichtig, dass du den Backofen vorheizt. Unterschiedliche Backofen-Modelle backen auch unterschiedlich. Hier hilft manchmal nur die Erfahrung mit einem bestimmten Gerät.
  • Der Teig war nicht durchgebacken. Fällt der Kuchenboden nach dem Backen, außerhalb des Ofens in sich zusammen, war der Teig eventuell nicht ganz durchgebacken und im Kern noch roh. Mach deshalb unbedingt immer eine Stäbchenprobe gegen Ende der Backzeit.

Beim Backen wölbt sich der Biskuitboden

Die häufigste Ursache für den „Hügel“ ist ein gefetteter Rand der Springform. Der Biskuit rutscht an den Seiten ab. Stürze den Boden nach dem Backen mit der Unterseite nach oben auf ein Kuchengitter, und lasse ihn so abkühlen. So kannst du den Tortenboden noch retten.

Der Biskuit-Boden ist zu trocken und krümelig

Ist dein Tortenboden trocken und krümelig, dann war er zu lange im Ofen. Mach vorsichtig (Achtung heiß!) die Fingerprobe. Der Kuchen ist fertig, wenn er bei Fingerdruck federt. Ist er zu lange im Backofen bleibt die Druckstelle im Teig und verschwindet nicht gleich wieder. 

Ein recht häufiges Problem, das den Biskuit krümelig und trocken macht sind Mehlklümpchen die entstehen, wenn man das gesiebte Mehl nicht vollständig unter den Teig hebt. Hier musst du besonders darauf achten.

Frisch gebackener Biskuitkuchen im Backring, daneben Eier und ein Holzlöffel.

Kann man den Biskuit Boden einfrieren?

Ein fertiger Tortenboden aus Biskuit kann super-easy eingefroren werden. Den vollständig ausgekühlten Kuchen dazu einfach auf einem flachen großen Teller in den Gefrierschrank legen und anfrieren lassen. Anschließend den gefrorenen Boden vorsichtig in Folie wickeln und vollständig einfrieren.
Wenn dein Kuchenboden einen kleineren Durchmesser hast, dann kannst du auch einen Gefrierbeutel oder das Vakuumiergerät zum luftdichten Verschließen nehmen, um den Biskuit einzufrieren.
Der Biskuitboden ist ca. 1 bis 3 Monate im Gefrierschrank haltbar.

Der Tortenboden muss vorsichtig und langsam aufgetaut werden. Lege ihn am Tag vor der Verwendung in den Kühlschrank oder lasse ihn langsam bei Zimmertemperatur auftauen.

Noch kurz ein Wort zum Geschmack: im Internet findest du unterschiedliche Angaben ob man einen Biskuitboden einfrieren kann und wie er danach schmeckt. Fakt ist: ein frischern Biskuit schmeckt am besten! 

Backform-Umrechner – einfach und schnell

Gerade kleine Haushalte stehen vor dem Problem, dass ein „großer“ Kuchen viel zu viel ist. Das Umrechnen der Zutaten auf kleinere Backformen ist oft schwierig und aufwändig. 

Deshalb habe ich einen kleinen Backformen-Umrechner für dich. Hier gibst du einfach die Größe der Backform aus dem Rezept an, sowie die gewünschte Backformen-Größe. Du erhälslt einen Multiplikator, mit dem du die im Rezept angegebenen Zutatenmengen mühelos umrechnen kannst.

Backformen-Umrechner

Die häufigsten Fragen zum Biskuit-Teig

Wie lange hält sich der Biskuitteig?

Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten. Wenn du ihn luftdicht verpackst, hält er sich bei Raumtemperatur bis zu 3 Tage. Im Kühlschrank kann er sogar bis zu einer Woche frisch bleiben. Denke daran, ihn vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen, damit er wieder schön weich wird.

Kann ich den Teig einfrieren?

Klar, kein Problem! Wickel den abgekühlten Biskuitteig gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So bleibt er bis zu 3 Monate im Gefrierschrank haltbar. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und vor der Verwendung auf Zimmertemperatur bringen.

Muss ich das Mehl wirklich sieben?

Unbedingt! Das Sieben des Mehls sorgt dafür, dass keine Klümpchen im Teig sind und er schön luftig wird. Es hilft auch, das Mehl gleichmäßig unter die Eiermasse zu heben, ohne dass der Teig zu schwer wird.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, du kannst die Zuckermenge nach Belieben anpassen. Beachte aber, dass weniger Zucker die Textur und den Geschmack verändern kann. Der Biskuit könnte weniger weich und saftig werden. Experimentiere ruhig ein bisschen, um die perfekte Balance für dich zu finden.

Welches Mehl soll ich verwenden?

Am besten eignet sich Weizenmehl Type 405. Dieses feine Mehl sorgt für die perfekte Struktur und Leichtigkeit des Biskuitteigs. Alternativ kannst du auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, wenn du eine etwas nussigere Note bevorzugst.

Rezeptkarte für das einfach Biskuit-Boden Rezept

Titelbild Einfaches Grundrezept für Biskuitteig

Einfacher Biskuitteig – das beste Grundrezept

Mein einfacher Biskuitteig ist unglaublich vielseitig und schnell gemacht – ideal für schnelle Kuchen oder beeindruckende Torten. Mit meiner Anleitung gelingt dir ein perfekter, luftiger Biskuitboden ohne Schnickschnack. Außerdem bekommst du viele Tipps damit nichts schiefgeht und einen praktischen Backformen-Umrechner.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Gericht Grundrezept, Kuchen
Portionen 1 Backform mit 26cm Durchmesser

Zutaten
  

  • 3 Eier Größe M
  • 70 g Weizenmehl Typ 405
  • 30 g Speisestärke
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 90 g feinen Zucker
  • 1 Prise Salz
  • optinal 1 Esslöffel Vanillezucker
  • für den Teig mit ganzen Eiern füge ich noch 3 Esslöffel heißes Wasser hinzu.

Anleitungen
 

Biskuitboden backen – die Vorbereitung

  • Der perfekte Biskuitteig beginnt mit einer richtig luftigen Masse. Damit das klappt, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Also, denkt daran, die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen!
  • Wichtig: Fette die Backform nicht ein, sonst geht der Biskuitteig nicht richtig auf und fällt zusammen. Lege stattdessen nur den Boden der Form mit Backpapier aus.
  • Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Verwende bitte Ober-/Unter-Hitze, da Umluft den Biskuit-Boden beim Backen zu sehr austrocknet.

Biskuitteig rühren – die Zubereitung

  • Für die Zubereitung von Biskuitteig mit getrennten Eiern ist es wichtig, dass der Eischnee perfekt gelingt. Trenne die Eier sorgfältig und stelle sicher, dass Schüssel und Rührbesen fettfrei sind, damit das Eiweiß auch steif wird. Das Eiklar am besten mit dem Handrührgerät steif schlagen. Der Eischnee ist dann perfekt, wenn er Spitzen bildet und man die Schüssel theoretisch auf den Kopf stellen könnte, ohne dass etwas herausfällt.
  • Wenn du, so wie ich ganze Eier verwendest, werden diese zusammen mit dem Zucker und dem heißen Wasser so lange geschlagen, bis die Masse richtig hell und schaumig ist. Schlage die Eier ca. 8 bis 10 Minuten bis sich die Masse ungefähr verdreifacht hat.
  • In der Zwischenzeit vermengst du Mehl, Stärke und Backpulver in einer separaten Schüssel und siebst das Ganze durch ein feines Sieb. Nun wird das Mehlgemisch langsam und in kleinen Portionen mit dem Schneebesen unter die Eimasse gehaben.
  • Ein entscheidender Tipp
  • Die Mehlmischung nicht einfach unterrühren, sondern vorsichtig unterheben – und zwar schrittweise! Sonst drückst du die Luftbläschen aus der Eimasse raus, und der Teig wird nicht schön luftig.

Biskuit-Boden backen

  • Backe den Biskutteig bei Ober-/Unterhitze – Umluft würde den Teig zu sehr austrocknen. Die ideale Temperatur hängt von der Menge des Teiges, bzw. der Größe der Backoform ab. Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser heize ich den Ofen auf 180°C vor und backe den Biskuit ca. 15 bis 20 Minuten. Bitte backe den Biskuit-Boden unbedingt im vorgeheizten Backofen, damit der Teig fluffig und locker wird und nicht am Boden „hängenbleibt“ und fest wird.
  • Der Biskuit-Boden ist fertig, wenn er sich trocken im Sinne von „nicht mehr feucht“ anfühlt, aber noch nicht zu hart ist. Öffne den Ofen nicht zu früh, sonst fällt der Teig zusammen! Mach auf jeden Fall eine Stäbchenprobe bevor du den Teig aus dem Ofen nimmst.
  • Wenn du einen hohen Boden schneiden willst, zum Beispiel für Torten, lass ihn gut auskühlen, bevor du ihn schneidest. Am besten verwendest du dafür ein großes, scharfes Messer, einen Faden oder einen speziellen Tortenteiler.
  • Bevor du den Kuchen aus der Form nimmst, muss er komplett abgekühlt sein. Bevor du den Springform-Ring öffnest, fahre mit einem Messer zwischen Teig und Springformrand entlang. Öffne nun den Ring und löse den Kuchen vorsichtig aus der Form. Jetzt kannst du den Kuchenboden nach deinen Wünschen weiterverarbeiten.
Keyword Biskuitboden, Biskuitteig, Tortenboden

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